Dino
Software zur digitalen Organisation kleiner Handwerksbetriebe.
Digitale Unterstützung für betriebliche Abläufe
Dino ist eine gemeinsam entwickelte Softwarelösung für kleine Handwerksbetriebe. Ziel ist es, typische Verwaltungsaufgaben übersichtlich in einer zentralen Anwendung zusammenzuführen.
Die Konzeption von Dino wurde nicht nur durch technische Überlegungen, sondern auch durch meine Erfahrungen aus dem sozialen Bereich geprägt. Ziel war es, eine Software zu entwickeln, die durch eine intuitive Benutzerführung den organisatorischen Aufwand reduziert und Menschen bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt.
Das Projekt
Dino entsteht gemeinsam mit einem Fachinformatiker für Systemintegration. Viele technische, funktionale und gestalterische Entscheidungen wurden gemeinsam entwickelt und im Verlauf des Projekts immer wieder überarbeitet.
Die Anwendung soll kleine Handwerksbetriebe dabei unterstützen, Kunden, Aufträge, Teams, Fuhrpark sowie Rechnungen und weitere betriebliche Informationen zentral zu verwalten.
Warum Dino entstanden ist
Die Idee zu Dino entstand aus der Beobachtung, dass gerade kleinere Handwerksbetriebe einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit für organisatorische Aufgaben aufwenden müssen. Kunden verwalten, Aufträge planen, Mitarbeitende koordinieren und Rechnungen erstellen sind wichtige Aufgaben, kosten jedoch oft viel Zeit.
Ziel war es deshalb, eine Software zu konzipieren, die diese Abläufe an einem zentralen Ort zusammenführt. Statt zwischen verschiedenen Programmen, Tabellen oder Papierunterlagen wechseln zu müssen, sollen die wichtigsten Informationen schnell erreichbar und logisch miteinander verknüpft sein.
Dabei steht nicht die möglichst hohe Anzahl an Funktionen im Vordergrund, sondern eine durchdachte Struktur, die den Arbeitsalltag vereinfacht und unnötige Verwaltungsarbeit reduziert.
Dabei stand nie die Frage im Mittelpunkt, wie möglichst viele Funktionen untergebracht werden können, sondern wie Informationen so dargestellt werden, dass sie den Arbeitsalltag sinnvoll unterstützen.
Welche Probleme soll Dino lösen?
Gerade kleinere Handwerksbetriebe arbeiten häufig mit mehreren Programmen, Tabellen, Notizzetteln oder papierbasierten Unterlagen. Dadurch gehen Informationen verloren, Arbeitsabläufe werden unterbrochen und organisatorische Aufgaben nehmen viel Zeit in Anspruch.
Dino soll diese Informationen in einer zentralen Anwendung zusammenführen. Kundendaten, Aufträge, Mitarbeitende, Rechnungen, Materialien und weitere betriebliche Informationen sollen dort verfügbar sein, wo sie tatsächlich benötigt werden.
Ziel ist es nicht, möglichst viele Funktionen anzubieten, sondern alltägliche Arbeitsabläufe einfacher, übersichtlicher und nachvollziehbarer zu gestalten. Dadurch soll mehr Zeit für die eigentliche Arbeit und weniger Zeit für Verwaltungsaufgaben entstehen.
Zusammenarbeit und mein Beitrag
Dino entsteht gemeinsam mit einem Fachinformatiker für Systemintegration. Viele technische, funktionale und gestalterische Entscheidungen wurden im direkten Austausch entwickelt, sodass sich einzelne Aufgaben heute nicht immer eindeutig einer Person zuordnen lassen.
Mein Schwerpunkt lag insbesondere in der Konzeption der Anwendung, der Planung der Benutzeroberfläche sowie der Entwicklung des Datenbankmodells. Darüber hinaus arbeitete ich mit Python und SQL an der technischen Umsetzung verschiedener Funktionen.
Ein besonderer Fokus lag für mich darauf, betriebliche Abläufe zunächst zu verstehen und anschließend möglichst einfach und nachvollziehbar in einer Software abzubilden. Dabei spielte nicht nur die technische Umsetzung eine Rolle, sondern auch die Frage, wie Informationen sinnvoll strukturiert und für die Nutzerinnen und Nutzer verständlich dargestellt werden können.
Warum eine relationale Datenbank?
Von Beginn an war klar, dass Dino nicht nur aus einzelnen Programmfenstern bestehen sollte. Die Anwendung wurde so konzipiert, dass sämtliche Bereiche auf einer gemeinsamen Datenbasis arbeiten.
Kundendaten, Mitarbeitende, Teams, Materialien, Dienstleistungen, Aufträge und Rechnungen stehen dadurch miteinander in Beziehung und können von verschiedenen Bereichen der Anwendung gemeinsam genutzt werden.
Das relationale Datenbankmodell wurde bis zur dritten Normalform entwickelt. Dadurch werden doppelte Daten vermieden, Informationen konsistent gespeichert und zukünftige Erweiterungen erleichtert.
Die Datenbank bildet damit die Grundlage für eine Software, die langfristig mit den Anforderungen eines Unternehmens mitwachsen kann.
Benutzeroberfläche mit Blick auf den Menschen
Bevor ich in die Softwareentwicklung wechselte, arbeitete ich mehrere Jahre im sozialen Bereich. Diese Erfahrungen beeinflussten die Konzeption von Dino maßgeblich.
Im Mittelpunkt stand nicht die Frage, wie möglichst viele Funktionen untergebracht werden können, sondern wie Menschen möglichst einfach, sicher und ohne lange Einarbeitung mit der Software arbeiten können.
Viele Entscheidungen zur Benutzerführung entstanden aus dem Gedanken, dass eine gute Software ihre Nutzer unterstützt und Orientierung gibt, anstatt sie mit Informationen oder komplizierten Abläufen zu überfordern.
Deshalb wurde großer Wert auf eine klare Struktur, nachvollziehbare Arbeitsabläufe und eine intuitive Bedienung gelegt.
Dashboard, Benutzerführung und visuelle Orientierung
Das Dashboard bildet den zentralen Einstiegspunkt der Anwendung. Von hier aus sollen alle wichtigen Bereiche der Software erreichbar und logisch miteinander verbunden sein.
Bereits auf der Startseite werden Funktionen nach ihrem fachlichen Zusammenhang gruppiert. Bereiche, die zusammengehören, sind räumlich nah beieinander angeordnet und führen direkt in die jeweiligen Detailansichten weiter.
Ziel war es, möglichst wenige Klicks und eine nachvollziehbare Navigation zu schaffen. Nutzerinnen und Nutzer sollen nicht lange suchen müssen, sondern schnell erkennen, wo sich eine Funktion befindet und wohin sie weiterführt.
Für die Orientierung wurden bewusst deutliche visuelle Anker eingesetzt. Dazu gehören Farben, wiederkehrende Symbole, klar voneinander getrennte Bereiche und eine verständliche Anordnung der Inhalte.
Die Benutzeroberfläche soll sich möglichst selbst erklären und auch für Menschen mit wenig technischer Erfahrung übersichtlich und intuitiv bedienbar bleiben.
Inspiration aus der Praxis
Während meines Praktikums bei einem Unternehmen, das MES-Systeme vertreibt, konnte ich verschiedene Ansätze zur digitalen Planung betrieblicher Abläufe kennenlernen.
Diese Erfahrungen flossen als Inspiration in die Konzeption von Dino ein. Dazu gehören unter anderem eine Kalenderansicht im Dashboard sowie die Idee, geplante Aufträge als farbige Balken darzustellen und einzelnen Teams zuzuordnen.
So sollen Auslastung, Zuständigkeiten und zeitliche Überschneidungen schneller erkennbar werden.
Datenbank und Erweiterbarkeit
Die Datenbank bildet die zentrale Grundlage von Dino. Nahezu alle wichtigen Informationen der Anwendung werden strukturiert darüber verwaltet.
Dazu gehören unter anderem Kundendaten, Mitarbeitende, Teams, Aufträge, Rechnungen sowie selbst angelegte Inhalte wie Materialien oder eigene Dienstleistungen.
Das relationale Datenmodell wurde bis zur dritten Normalform entwickelt. Dadurch sollen Daten möglichst konsistent gespeichert, unnötige Wiederholungen vermieden und spätere Erweiterungen erleichtert werden.
Ein wichtiges Ziel der Planung war, Dino nicht als starre Anwendung aufzubauen. Die Datenstruktur soll später um weitere Bereiche und Funktionen ergänzt werden können, ohne die bestehende Grundlage vollständig neu entwickeln zu müssen.
Für sensible Informationen wie Kundendaten sind Datenschutz, Zugriffsschutz und eine geeignete Verschlüsselung vorgesehen.
Technische Perspektive
Langfristig ist vorgesehen, die Anwendung so weiterzuentwickeln, dass sie nicht dauerhaft an einen einzelnen Arbeitsplatz gebunden ist.
Die zentrale Datenhaltung soll dafür eine Grundlage schaffen, Dino später von unterschiedlichen Rechnern und Standorten aus nutzen zu können.
Dafür wären in weiteren Entwicklungsschritten unter anderem eine geeignete Serverarchitektur, sichere Benutzerkonten, verschlüsselte Verbindungen sowie eine zuverlässige Rechte- und Rollenverwaltung notwendig.
Diese Funktionen sind Teil der langfristigen Produktidee, befinden sich jedoch noch nicht vollständig im aktuellen Entwicklungsstand.
Einblicke in die Anwendung
Basisprodukt und mögliche Erweiterungen
Dino soll zunächst ein ehrliches und praktisch nutzbares Basispaket für kleine Handwerksbetriebe bieten.
Die grundlegenden Funktionen sollen bereits in dieser Basisversion sinnvoll zusammenarbeiten und einen echten Nutzen im betrieblichen Alltag bieten.
Langfristig wäre ein erweiterbares Modell denkbar, bei dem zusätzliche Funktionen abhängig vom Bedarf ergänzt werden können. Dazu könnten beispielsweise weitere Planungs-, Auswertungs- oder Verwaltungsfunktionen gehören.
Ein mögliches Abonnementmodell ist Teil dieser langfristigen Idee, jedoch noch keine endgültig festgelegte Produkt- oder Preisstruktur.
Aktueller Stand
Dino befindet sich weiterhin in Entwicklung. Der genaue Zeitpunkt der Fertigstellung steht noch nicht fest, da das Projekt schrittweise erweitert und weiterentwickelt wird.
Langfristig soll daraus eine praxisnahe und übersichtliche Softwarelösung entstehen, die kleine Handwerksbetriebe bei ihrer täglichen Organisation unterstützt.